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Forschungsprojekte

Themenfeld "Regionale Vielfalt: Industrie- und Grenzregionen im Vergleich"

Poetiken der Industrielandschaft: Donbas und Oberschlesien im Vergleich

  • F?rderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Leitung: Dr. Oleksandr Zabirko und Dr. Alina Strzempa
  • Laufzeit: 2022-2026
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Widerstandsf?higkeit von Unternehmen in der Krise: ?berlebensstrategien ukrainischer ICT-Unternehmen

  • F?rderer: Chair of Leadership and Organisation, Universit?t Regensburg
  • Leitung: Dr. Andreas M. Hilger und Prof. Dr. Thomas Steger
  • Laufzeit: 2021-2026

Das Projekt analysiert ukrainische IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie)-Firmen, die w?hrend des andauernden Krieges eine bemerkenswerte Widerstandsf?higkeit bewiesen haben, indem sie eine Reihe von Strategien zur Anpassung, zum ?berleben und sogar zum Gedeihen in dem herausfordernden Umfeld im Zeitraum von 2021 bis 2025 einsetzten. Insbesondere die fluchtbedingte Internationalisierung, einschlie?lich der Verlagerung von Betrieben und der Umstellung auf eine fu?lahme Branche, hat sich als erfolgreich erwiesen. Viele Unternehmen verlagerten ihr Personal und ihre Infrastruktur in sicherere Regionen innerhalb der Ukraine oder in Nachbarl?nder. Aufgrund ihrer technologischen Kernkompetenzen sind ukrainische Unternehmen auch Vorreiter bei der Anpassung an die Telearbeit. Unter Ausnutzung der bestehenden Kultur der Fernarbeit in der IKT-Branche gingen die Unternehmen nahtlos zu vollst?ndig ferngesteuerten oder hybriden Modellen über und stellten so die Kontinuit?t trotz St?rungen der Infrastruktur sicher.



Themenfeld "Flucht, Migration, Wertetransfer"


Themenfeld "Krieg, Frieden und Nachkriegsordnung"

Konflikt und Kooperation im ?stlichen Europa: Die Folgen der Neukonfiguration für politische, ?konomische und soziale R?ume

?Restorative Justice“ in der Ukraine:?Die (fehlende) Aufarbeitung des Sowjetunrechts von 1991 bis heute

Nach dem Ende einer Diktatur (ebenso wie einer Kolonialherrschaft) stellt sich die Frage, wie das frühere Unrecht juristisch aufgearbeitet werden soll und kann. Das war nach dem Ende der Sowjetunion nicht anders. Die Ukraine ist, wie die meisten früheren Sowjetrepubliken, die juristische Vergangenheitsbew?ltigung nur sehr halbherzig angegangen. Das r?cht sich jetzt, weil die offenen Fragen und Wunden der Vergangenheit einen Hebel für die russische Propaganda bilden, die ukrainische Gesellschaft zu entzweien. Daher ist seit 2014 eine verst?rkte Hinwendung zur Bew?ltigung des Sowjetunrechts zu verzeichnen. Das Pilotprojekt stellt die vorhandenen rechtlichen Mechanismen der Bew?ltigung des sowjetischen Unrechts zusammen, analysiert sie auf Schwachstellen und weist auf bislang unbeantwortete Frage(felder) hin. Ziel ist es, in einem Anschlussprojekt die wissenschaftlichen Grundlagen für eine verbesserte Gesetzgebung in der Ukraine zu legen.

Dokumentation der Rechtsentwicklung in der Ukraine

Das L?nderreferat Ukraine des Instituts für Ostrecht beobachtet kontinuierlich die Rechtsentwicklung in der Ukraine: Gesetzgebung, Rechtsprechung und Rechtswissenschaft. Darüber werden in der ?IOR-Chronik der Rechtsentwicklung“ viertelj?hrliche, nach Rechtsgebieten geordnete Berichte verfasst, die der deutschsprachigen Rechtswissenschaft, Rechtspraxis und Politik zeitnah einen aktuellen ?berblick über die wichtigsten Punkte der Rechtsentwicklung in der Ukraine verschaffen. Die ?IOR-Chronik der Rechtsentwicklung“ wird in der Online-Zeitschrift ?Wirtschaft und Recht in Osteuropa“ ver?ffentlicht, die auf der Webseite des Instituts für Ostrecht kostenfrei einsehbar ist.

Den Krieg vom Ende her denken. Einsichten für den Ukraine-Krieg



Themenfeld "Sprache und kulturelles Erbe"

HER-UKR: Challenges and opportunities for EU heritage diplomacy in Ukraine

Das Projekt HER-UKR: Risiken und Chancen für EU Heritage Diplomatie in der Ukraine erforscht die Rolle von kulturellem Erbe in den EU-Au?enbeziehungen. Das Regensburger Team widmet sich erstens einem Dilemma von aus der Sowjetzeit stammenden Literatur-Museen. Sie müssen ihr oft russozentrisches Narrativ im Kraftfeld von postsowjetischem Unabh?ngigkeitsdiskurs und Nationbuilding revidieren. Es untersucht zweitens anhand einiger Beispiele die Auspr?gungen und den Wandel des politischen Totenkultes in der Ukraine seit 2022 und m?chte drittens, auch im Vergleich mit Georgien, genauer die Bedrohung des sowie den Umgang mit dem Kulturerbe von Minderheitengruppen in der Ukraine erforschen.?

Die Ukraine und die Mittelm?chte im Jahr 1918: Kooperation und Konfrontation in der Schwarzmeerregion

W?hrend des Ersten Weltkriegs befand sich der Süden der Ukraine in der Zone der geopolitischen Interessen der Weltm?chte, die die n?rdliche Schwarzmeerregion als ein Gebiet potenzieller bewaffneter Konfrontation und wirtschaftlicher Pr?ferenzen betrachteten. Im Rahmen der Studie werden Archivdokumente und -materialien in ukrainischer und deutscher Sprache pr?sentiert, die haupts?chlich in den Archiven von Odesa aufbewahrt werden und die Pr?senz der Truppen der Mittelm?chte in der Südukraine, vor allem in Odesa und den umliegenden Gebieten, widerspiegeln.



Denkraum Ukraine (DU)

Co-Sprecher:


Prof. Dr. Guido Hausmann und Prof. Dr. Mirja Lecke


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